23. März 2024
Gedankengefängnis oder Freiheit
Wir sind uns so gewohnt zu denken bzw. oftmals unbewusst: denkt es in uns. Wenn uns unsere Gedanken nicht bewusst sind, so kann ich auch keinen Einfluss darauf nehmen, sondern bin eigentlich Opfer meiner dauernden Gedanken. Erst über den Fokus auf meine Atmung und ev. einer Meditation wechsle ich die Ebene in meinen leeren Raum, meinen Beobachter oder mein Selbst und nehme meine Gedanken wahr.
17. Februar 2024
Schmerz und Vergebung!
Ich erlebe bei Menschen aktuell viel Schmerz, der sich jedoch nicht zeigen darf, sondern über eine Abwehrhaltung oder einen Gegenangriff auf die «verursachende» Person unterdrückt wird. Es sind Muster, die sich in der Kindheit etabliert und das Überleben im Familiensystem gesichert haben. Anstelle den anderen Menschen die Schuld am eigenen Schmerz zu geben und zu kämpfen, abzulehnen oder verletzend zu sein, scheint mir die Zeit angebracht, sich dem in der Kindheit entstandenen Schmerz zu widmen.
24. Januar 2024
Wofür - nicht Wogegen!
Wofür stehe ich? Das ist die Frage und nicht wogegen kämpfe ich. Dies sind ganz verschiedene Energiequalitäten und stärken bzw. schwächen mich. Bei der einen Fragestellung übernehme ich für mich die Verantwortung und definiere eine Richtung, die ich unabhängig von der Aussenwelt gehe.
16. Dezember 2023
Ein ver-rücktes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wenn wir uns an den Jahreszeiten orientieren würden, wäre es im Herbst/Winter eine Zeit der Ernte, des Rückzuges und der Ruhe. Da wir Menschen uns jedoch nicht diesen Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen Qualitäten unterordnen oder integrieren, liegt es an uns selbst, uns einen Moment Zeit zu nehmen, um Rückschau zu halten.
19. November 2023
Selbstreflexion-Transformation ... lieber nicht!
Immer wieder erlebe ich es, dass die Menschen lieber die Welt, das Umfeld und die Verhaltensweisen von Anderen im geschäftlichen oder privaten Umfeld bewerten und verurteilen. Selten nehmen sie diese schwierigen Momente als Chance für die persönliche Weiterentwicklung. Alles wird als Problem im Aussen abgewertet.
17. Oktober 2023
Wer bin ich wirklich?
Bin ich René, eine Aneinanderreihung von vier Buchstaben, bin ich ein Geburtstag, bin ich ein Mann – wer bin ich in der Tiefe wirklich? Darum empfinde ich es heute als herausfordernd, sich in einer Gruppe oder in einem Workshop vorzustellen – ich werde mir nie gerecht, was oder wer ich alles bin! Bin ich ein Gedanke, ein Gefühl, ein Körper? Nur dann bin ich etwas von dem, wenn ich mit ihm identifiziert bin, was bei vielen Menschen der Fall ist. Aber wer schaut hinaus in die Welt?
24. September 2023
Liebevoller Umgang
Während vieler meiner Weiterbildungen ging es immer auch um einen liebevollen Umgang mit sich selbst. Es ging um Aussagen wie «ich liebe und akzeptiere mich, so wie ich bin» oder «es ist alles gut, so wie es ist». Irgendwie habe ich das nicht verstanden (= Verstand). Es kann doch nicht gut sein oder ich kann mich doch nicht lieben, wenn ich einen Fehler gemacht habe bzw. etwas nicht gut lief.
03. September 2023
Gesetze/Regeln oder Bewusstsein?
Es entstehen immer wieder Lebenssituationen zwischen Frauen und Männern, welche zu Missverständnissen oder Unklarheiten und demzufolge auch Interpretationen führen. Bei häufigem Fehlverhalten werden dann Regeln oder Gesetze im Zusammensein von Mann und Frau aufgestellt. Und es werden Fragestellungen wie wann darf ich eine Person noch umarmen, küssen, ein Kompliment machen oder mit ihr zusammen sein, diskutiert? Aus meiner Sicht ist das jedoch nicht die Lösung!
27. Juli 2023
Sicherheit in unsicheren Zeiten!
Nachdem uns schon in der Kindheit durch Eltern, Lehrer und später in der Wirtschaft durch Vorgesetzte oder Partner immer wieder gesagt wurde, wir seien nicht gut genug, es reicht noch nicht und wir müssen uns noch weiterentwickeln, wachen die Menschen langsam auf und lassen sich nicht mehr durch Angst und Kritik klein halten, d.h. sie übernehmen mehr und mehr Verantwortung für sich.
17. Juni 2023
Es gibt keine Fehler!
Wir haben in der Kindheit zu Hause und vor allem in der Schule gelernt, dass wir Fehler machen und dass das nicht gut sei. Über diese Fehlerorientierung haben wir schmerzlich gelernt, dass ich besser oder schlechter bin und so hat sich in meinem Verstand ein «Wertungssystem» etabliert, dass sich immer wieder durch Feedback von Anderen oder auch in meiner eigenen Bewertung zu meinem Verhalten einschaltet und mich besser oder vor allem schlechter fühlen lässt.

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