23. Juni 2024
Schein und Sein
«Der Schein trügt» bedeutet, etwas ist nicht so wie es den Anschein macht. Genauso erlebe ich aktuell die Welt. Man tut so, als wäre alles gut und mein Empfinden ist ganz anders. Ich spüre viel Angst, Unzufriedenheit, Überforderung, Wut und Trauer. So wird munter weiter eingekauft und konsumiert. Wenn es innerlich nicht gut geht, dann darf es noch ein bisschen mehr sein. Unseren Überlebensmustern sei dank.
11. Mai 2024
Trennung ist nicht mehr der Weg!
Wir versuchen immer noch alles einzuteilen, zu definieren, zu fixieren und in verstandesmässige Schubladen abzulegen. Natürlich, das dient unserem Verstand und gibt uns ein vermeintlich klares Bild. Und doch macht es uns unruhig, weil wir spüren, dass die Welt weit vielsichtiger und multidimensionaler ist und noch werden wird, wenn die Menschen ihr wahres Sein leben und sich nicht mehr durch Normen, gesellschaftliche Vorgaben oder erzieherische Regeln einschränken (lassen).
21. April 2024
Die Sicherheit im Aussen ist trügerisch
Die Menschen suchen Sicherheit, oftmals im Aussen über die Arbeit, die Beziehung, Freunde oder immer gleichen Lebensabläufen. Spannend – wollen und brauchen wir das wirklich, das alles so bleibt bis zum Lebensende? Wieso leben wir dann in einer so dynamischen und fragilen Welt – weil das Leben vielleicht noch etwas anderes mit uns vorhat, als es jeder von uns im Verstand ausgedacht hat.
23. März 2024
Gedankengefängnis oder Freiheit
Wir sind uns so gewohnt zu denken bzw. oftmals unbewusst: denkt es in uns. Wenn uns unsere Gedanken nicht bewusst sind, so kann ich auch keinen Einfluss darauf nehmen, sondern bin eigentlich Opfer meiner dauernden Gedanken. Erst über den Fokus auf meine Atmung und ev. einer Meditation wechsle ich die Ebene in meinen leeren Raum, meinen Beobachter oder mein Selbst und nehme meine Gedanken wahr.
17. Februar 2024
Schmerz und Vergebung!
Ich erlebe bei Menschen aktuell viel Schmerz, der sich jedoch nicht zeigen darf, sondern über eine Abwehrhaltung oder einen Gegenangriff auf die «verursachende» Person unterdrückt wird. Es sind Muster, die sich in der Kindheit etabliert und das Überleben im Familiensystem gesichert haben. Anstelle den anderen Menschen die Schuld am eigenen Schmerz zu geben und zu kämpfen, abzulehnen oder verletzend zu sein, scheint mir die Zeit angebracht, sich dem in der Kindheit entstandenen Schmerz zu widmen.
24. Januar 2024
Wofür - nicht Wogegen!
Wofür stehe ich? Das ist die Frage und nicht wogegen kämpfe ich. Dies sind ganz verschiedene Energiequalitäten und stärken bzw. schwächen mich. Bei der einen Fragestellung übernehme ich für mich die Verantwortung und definiere eine Richtung, die ich unabhängig von der Aussenwelt gehe.
16. Dezember 2023
Ein ver-rücktes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wenn wir uns an den Jahreszeiten orientieren würden, wäre es im Herbst/Winter eine Zeit der Ernte, des Rückzuges und der Ruhe. Da wir Menschen uns jedoch nicht diesen Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen Qualitäten unterordnen oder integrieren, liegt es an uns selbst, uns einen Moment Zeit zu nehmen, um Rückschau zu halten.
19. November 2023
Selbstreflexion-Transformation ... lieber nicht!
Immer wieder erlebe ich es, dass die Menschen lieber die Welt, das Umfeld und die Verhaltensweisen von Anderen im geschäftlichen oder privaten Umfeld bewerten und verurteilen. Selten nehmen sie diese schwierigen Momente als Chance für die persönliche Weiterentwicklung. Alles wird als Problem im Aussen abgewertet.
17. Oktober 2023
Wer bin ich wirklich?
Bin ich René, eine Aneinanderreihung von vier Buchstaben, bin ich ein Geburtstag, bin ich ein Mann – wer bin ich in der Tiefe wirklich? Darum empfinde ich es heute als herausfordernd, sich in einer Gruppe oder in einem Workshop vorzustellen – ich werde mir nie gerecht, was oder wer ich alles bin! Bin ich ein Gedanke, ein Gefühl, ein Körper? Nur dann bin ich etwas von dem, wenn ich mit ihm identifiziert bin, was bei vielen Menschen der Fall ist. Aber wer schaut hinaus in die Welt?
24. September 2023
Liebevoller Umgang
Während vieler meiner Weiterbildungen ging es immer auch um einen liebevollen Umgang mit sich selbst. Es ging um Aussagen wie «ich liebe und akzeptiere mich, so wie ich bin» oder «es ist alles gut, so wie es ist». Irgendwie habe ich das nicht verstanden (= Verstand). Es kann doch nicht gut sein oder ich kann mich doch nicht lieben, wenn ich einen Fehler gemacht habe bzw. etwas nicht gut lief.

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